5 Tipps für erfolgreiche Recruitinganzeigen

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Als Arbeitgeber befindet man sich in der komfortablen Situation, sich nicht durch zig Stellenanzeigen kämpfen zu müssen, die sich inhaltlich oftmals kaum unterscheiden. Als erfolgreicher Unternehmer kennt man vielmehr die Situation, dass sich nur wenige Interessenten auf die eigene Anzeige melden. Wenn du dich jetzt schon eher wiederfindest, bist du hier genau richtig. Denn wir haben einige Tipps, mit denen du dich bei der Mitarbeitergewinnung von deiner Konkurrenz abheben kannst und qualifizierte Mitarbeiter für dein Unternehmen gewinnst.

Schaut man sich aktuelle Statistiken an, stellt man schnell fest, dass sich die Situation am Arbeitsmarkt in vielen Branchen eher zum Nachteil von Unternehmen entwickelt. Egal ob bei Auszubildenden oder fertig ausgebildeten Fachkräften, es gibt viele freie Stellen, jedoch nur sehr wenige potenzielle und vor allem auch qualifizierte Bewerber. Umso wahrscheinlicher ist es, dass deine zukünftigen Mitarbeiter auch von der Konkurrenz stark umworben sind.

Die Situation des Arbeitsmarktes am Beispiel der Energietechnik Branche

Während es um die Jahrhundertwende noch so war, dass sich Unternehmen Ihre Mitarbeiter nahezu aussuchen konnten, hat sich die Situation komplett geändert. Die Zeiten, dass ein Dreizeiler im Jobteil der Tageszeitung gereicht hat, um den ganzen Schreibtisch mit Bewerbungsunterlagen voll zu haben, sind lange vorbei. Es ist aber nicht nur so, dass der potenzielle Mitarbeiter mittlerweile die Wahl zwischen vielen verschiedenen Unternehmen hat. Er hat auch einen gewissen Anspruch an seine Arbeit, denn der Drang nach einer zufriedenstellenden Arbeit, in der man aufgeht und sich bis zu einem gewissen Grad selbst verwirklichen kann, wird immer größer.

Also lass uns keine Zeit verlieren. Hier sind unsere 5 Tipps, um mehr Bewerbungen von qualifizierten Mitarbeitern zu erhalten.

1. Definiere klar, wen du suchst

Wenn dir klar ist, wen du ansprechen willst, fällt es dir auch leichter dies zu tun. Es fällt dir allerdings nicht nur leichter, sondern spart auch eine Menge Geld. Wenn du Mitarbeiter im Alter von 20-40 Jahren suchst, kannst du dir beispielsweise das Geld für teure Anzeigen in der Tageszeitung sofort sparen. Gleichzeitig schaffst du so schon eine Vorqualifizierung. Das spart dir Zeit, Nerven und letztendlich auch viel Geld. Mach dir aber nicht nur Gedanken über das Alter, sondern auch über die Hobbies, den Wohnort oder die allgemeine Lebenssituation. Denn wie gesagt, je besser du deine Zielgruppe definierst, desto einfach wirst du sie ansprechen können.

2. Gibt es dein Unternehmen überhaupt? – Sei sichtbar

Bei unserem zweiten Tipp wollen wir natürlich nicht in Frage stellen, ob es dein Unternehmen wirklich gibt. Natürlich gibt es dein Unternehmen, sonst wärst du ja nicht hier. Die Frage ist nur, ob potenzielle Mitarbeiter wissen, dass es dich bzw. dein Unternehmen gibt. Wenn du ein etabliertes Unternehmen mit moderner Webseite und entsprechender Präsenz in den sozialen Medien hast, kannst du diesen Teil überspringen. Ansonsten google einfach mal deinen Unternehmensnamen. Wenn es gut läuft, erscheinen hier zumindest ein paar Einträge in Branchenbüchern, weshalb man daraus schließen könnte, dass dein Unternehmen existiert oder zumindest einmal existiert hat. Du stimmst uns aber sicherlich zu, dass das in der digitalen Welt von heute, nicht den modernsten Eindruck bei Interessenten hinterlässt. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese dann lieber gleich den nächsten deiner Konkurrenten unter die Lupe nehmen, statt dich auf ihrer Liste nach ganz oben zu setzen, ist also entsprechend hoch. Kurz gesagt: Sei sichtbar und achte auf deine Unternehmenspräsenz, egal ob mit einer eigenen Webseite oder Profilen und interessanten Inhalten in den sozialen Medien.

3. Sei attraktiver als deine Konkurrenz

Hast du schon einmal den Teil deines Umfeldes, das deiner Zielgruppe entspricht, gefragt, ob du ein attraktiver Arbeitgeber für sie wärst. Falls ja, notiere dir wieso. Und falls nein, ist es noch viel wichtiger, dir die Gründe zu notieren. Aber nicht nur das: Ändere vor allem auch etwas daran. Beachte hierbei, dass essenziell ist, dass du ehrliche Antworten bekommst. So hart diese sein mögen. Wenn du nur den Bauch gepinselt bekommst, weil keiner dich kritisieren will, bist du anschließend nicht schlauer. Nichts ist wertvoller als ehrliches, konstruktives Feedback. Antworten wie „Ja, ich denke schon“ bringen dich hier nicht weiter. Denn wie bereits erwähnt, die Wahrscheinlichkeit, dass du deine zukünftigen Mitarbeiter bei der Konkurrenz abwerben musst, ist hoch. Umso wichtiger ist es, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, der aus der Masse heraussticht.

4. Erreiche deine Zielgruppe

Warum du deine Zielgruppe definieren musst, haben wir ja bereits im ersten Tipp erklärt. Jetzt musst du diese natürlich auch erreichen. Hierbei helfen uns die bisher gewonnen Erkenntnisse. Denn wenn wir wissen, wen wir erreichen wollen, fällt es uns auch einfacher, das geeignete Medium zu wählen, über das wir deine Zielgruppe erreichen. Erinnerst du dich an das Beispiel mit der Zeitungsanzeige für 20-40 Jährige? Wie wäre es stattdessen mit einer modernen Anzeige in sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram oder in einem speziellen Jobportal. Hier hast du nämlich wesentlich bessere Möglichkeiten, die Zielgruppe deiner Jobanzeige zu definieren. Alter, Geschlecht, Ort, selbst Interessen lassen sich festlegen. Wenn dein neuer Angestellter also auf jeden Fall Pink Floyd hören sollte, kein Problem. Neben einer genauen Definition der Zielgruppe hast du in digitalen Medien aber gleichzeitig auch noch die Möglichkeit, wesentlich kreativer zu werden, wenn es um die Gestaltung der Anzeigen geht. Eine Animation mit Audiounterlegung oder vielleicht ein kleiner Film, bei dem du deine potenziellen Mitarbeiter auf eine kleine Tour mit durch das Unternehmen nimmst, alles kein Problem.

5. Wähle die richtige Ansprache

Du weißt, wen du suchst, bist sichtbar, ein attraktiver Arbeitgeber und dir ist klar, wo du deine Zielgruppe erreichst. Perfekt, dann fehlt jetzt nur noch eins, die richtige Ansprache. Verstelle dich dabei nicht. Wenn du ein eher distanziertes Verhältnis zu deinen Arbeitnehmern pflegst, sollte deine Zielgruppe genau das zu schätzen wissen. Andersherum ist es aber natürlich auch so, dass du bereits bei deinen Recruitingmaßnahmen nahbar auftreten solltest, wenn du dir das spätere Arbeitsverhältnis entsprechend vorstellst. Hier kommt also wieder der erste Punkt ins Spiel: Definiere klar, wen du suchst. Denn wenn du weißt, wen du suchst, kannst du dir auch besser vorstellen, wie sich deine Zielgruppe angesprochen fühlt. Dazu gehören aber nicht nur die gezielte Anrede in Form von „Du“ oder „Sie“, sondern auch der Inhalt und die Aufmachung. Mache dir also immer erst Gedanken, was die Zielgruppe anspricht. Es kann übrigens gut sein, dass das nicht das ist, was dich persönlich anspricht. Lass dich davon aber nicht abschrecken, denn gerade dann ist es umso wahrscheinlicher, dass du auf dem richtigen Weg bist.

Und jetzt viel Spaß bei der Umsetzung und den anschließenden Bewerbungsgesprächen. Hast du noch Fragen oder brauchst Unterstützung bei der Umsetzung deines Recruiting-Marketing? Dann melde dich gerne einfach bei uns!

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